Barock im Spiegel der Lyrik

Der Barockdichter Martin Opitz "im Interview" zum Thema Liebeslyrik

Im Deutsch-Leistungskurs..

.. beschäftigen wir uns zurzeit mit den literarischen Strömungen der vergangenen Jahrhunderte und sind dabei auf die Zeit des Barock gestoßen, die wir im Spiegel der Lyrik genauer betrachtet haben. Unsere Aufgabe in den letzten zwei Wochen war es nun, zu einem der thematischen Schwerpunkte der Barocklyrik ein kreatives digitales Projekt zu entwerfen, dessen Fundament eine Gedicht- bzw. Bildanalyse bilden sollte.

Meine Gruppe beschäftigte sich mit dem Schwerpunkt der Liebeslyrik und damit zusammenhängend mit dem berühmten italienischen Renaissance-Dichter Francesco Petrarca, der vor allem für seine außergewöhnliche Sammlung an Liebessonetten bekannt ist, mit der er einen großen Einfluss auf die Barocklyrik ausübte. Ein Beispiel hierfür ist der deutsche Dichter Martin Opitz (Anm. d. Red: Martin Optitz, Begründer der Schlesischen Dichterschule, deutscher Dichter und bedeutender Theoretiker des Barock und Späthumanismus). Durch sein Werk „Das Buch der deutschen Poeterey“, das gesammelte Regeln im Bezug auf die deutsche Poesie enthält, und seine Gedichte, die zum Teil Übersetzungen der Petrarca-Sonette waren, leitete er eine neue Ära der deutschen Dichtkunst ein.

Die Idee: der Newscast

Bei der Bewältigung der Aufgabe stießen wir auf einige Herausforderungen: Wir entschieden uns relativ schnell dazu, die Liebeslyrik in Form eines Newscasts vorzustellen, einer Nachrichtensendung mit Reise in die Vergangenheit, um ein Interview mit Martin Opitz zu führen. Auch der Inhalt und die Rollenverteilung waren schnell geklärt. Doch nun galt es, ein Interview zu drehen, ohne sich dafür in Person treffen zu können. Glücklicherweise fanden wir einen Weg, um die entstandenen Filmabschnitte auf dem Computer zu einem Gespräch zusammenzuschneiden, und auch wenn die Lichtverhältnisse nicht ganz übereinstimmen, so sind wir doch mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die anderen Gruppen haben sich unter anderem mit der Lyrikerin Sibylla Schwarz und dem Dichter Andreas Gryphius befasst, die beide im Jahr 2021 ihren 400. Geburtstag feiern. Weitere Schwerpunkte waren die Motive „Zeit und Ewigkeit“ in der Barocklyrik und das Vanitas-Motiv in barocken Emblemen und Stillleben. Dabei sind Podcasts, Dokus und auch Powerpoint-Präsentationen entstanden, die sich alle individuell mit dem jeweiligen Thema auseinandersetzen. Aber sehen Sie selbst!

Kira Holle, 2. Semester

 

Hier können Sie nun die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler bewundern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Sehen und Hören!

 

Film 1: Liebeslyrik

 

 

 

Film 2: Expertinnentalk Vanitas-Motiv

 

 

 

Podcast:  Zeit und Ewigkeit

 

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