Ein gelungener Abend: Michael Maor war zu Gast im Canisius-Kolleg

Im Rahmen des Forum Canisianum sprachen wir mit Michael Maor über 'Fritz Bauer und der Fall Adolf Eichmann'

Michael Maor ist 1933 in Halberstadt geboren. Seine Eltern mussten aus Deutschland fliehen und ließen ihn 1939 ins damalige Jugoslawien nachholen, wo sie untergetaucht waren. Vater und Mutter sind dann ums Leben gekommen, so dass der elfjährige Michael Maor sein Leben mit mancherlei Hilfe doch alleine bewältigen musste. Er kam schließlich nach Palästina/Israel, wuchs dort auf, wurde dann Offizier und bekam besondere Aufgaben übertragen. Einer seiner speziellen Aufträge war es, für den Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem 1960-62 entscheidende Akten aus Deutschland zu beschaffen. Dies ist ihm auf abenteuerliche Weise gelungen. Diese Akten Fritz Bauers spielten dann im Prozess gegen Adolf Eichmann eine fundamentale Rolle.

Beim Forum Canisianum am 27. November 2018 waren Michael Maors Gesprächspartner Rudi-Karl Pahnke, der Leiter des Instituts „Neue Impulse“, sowie Ronen Steinke, Redakteur der „Süddeutschen Zeitung“ und Autor der Biographie über Fritz Bauer,  den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, die preisgekrönt verfilmt wurde.

Etwa 180 Gäste, darunter zahlreiche Schüler aus dem CK erlebten einen spannenden und hintergründigen Abend. Anschließend bot sich noch  in der Aula und in Bibliothek eine gute Gelegenheit, zwanglos Fragen an Michael Maor zu richten und mit ihm zu diskutieren, die besonders von den jungen Zuhörern intensiv genutzt wurde.

Werner Simon

 

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