Ignatianisches Jahr 2021

In der ersten Septemberwoche findet - vorbehaltlich der Corona-Situation - die "Jesuitenwoche" statt.

Der General des Jesuitenordens hat das Jahr 2021 für die Gesellschaft Jesu (so der offizielle Name der „Jesuiten“) zu einem so genannten „Ignatianischen Jahr“ erklärt. Vor 500 Jahren, im Jahr 1521, durchschlug bei der Verteidigung der Stadt Pamplona eine Kanonenkugel das rechte Bein des jungen baskischen Offiziers und Adeligen Ignatius von Loyola. Dieser „Einschlag“ krempelte fortan seinen gesamten Lebensentwurf um, und sein Leben nahm eine neue Bahn.

Herrenhaus der Loyolas in Azpeitia, Kapelle der Bekehrung. Hier kurierte Ignatius von Loyola sein verletztes Bein.
An diesem Ort lag er zwischen 1521 und 1522, welches seine Lebenshaltung grundlegend änderte.

Dieser Verwundung sind die „Unterscheidung der Geister“, das „Exerzitienbuch“, der Jesuitenorden oder auch das globale Bildungsnetzwerk von Jesuitenschulen und -Universitäten zu verdanken.

Im Jahr 2021 werden die Provinzen der Jesuiten in Deutschland, Österreich, Schweiz, Litauen und die Region in Skandinavien zu einer Zentraleuropäischen Provinz vereinigt. Im gesamten neuen Provinzgebiet bieten anlässlich dieser Ereignisse verschiedene Jesuiteninstitutionen vielfältige Veranstaltungen an.

Was wir im Canisius-Kolleg überlegen und planen [zusammen mit den Jesuitenkollegien Sankt Blasien (Schwarzwald) und Aloisiuskolleg (und leider alles unter Corona-Vorbehalt)]: Vom 30.8 bis zum 04.09.2021 soll eine s.g. „Jesuitenwoche“ stattfinden. Angebote z.B. zu Bildungspolitik, religiösem und geistlichem Leben, Interreligiosität, Zusammenleben der verschiedenen Kulturen etc. richten an unsere Schülerinnen und Schüler, Eltern, die gesamte Kollegsgemeinschaft und eine weitere Öffentlichkeit in der Stadt.

Verschiedene Jesuiten, Politiker:innen und Fachexpert:innen aus diversen Bereichen werden für Vorträge, Foren, Podien, Workshops etc. angefragt. Den Auftakt bildet am 30.8. der offizielle Eröffnungsakt der ISS Pedro-Arrupe. [Kardinal Michael Czerny SJ, Beauftragter des Papstes für den Bereich Migration und Flüchtlinge in der päpstlichen Kurie, hat ohne Zögern zugesagt, eigens zur Eröffnung anzureisen. Kardinal Czerny ist kanadischer Jesuitenpater und wurde 2019 vom Papst aufgrund seines Engagements für Flüchtlinge und Migranten in den Kardinalsrang erhoben.].

Weitere Abstimmung und Informationen folgen. Im 2. Schulhalbjahr 2021/2022 ist ein gemeinsames Pilgerprojekt in Nordspanien (Loyola bis Barcelona) für Schülerinnen und Schüler der Oberstufen der drei Jesuitenkollegien angedacht – vielleicht wird ja was daraus.

Kontakt

Canisius-Kolleg
Tiergartenstraße 30 – 31
10785 Berlin

Tel. +49 30 26481 100

Schulische Angelegenheiten
Tel. + 49 30 26481 105

zu den Ansprechpartnern und dem Kontaktformular

Spenden

Spendenkonto bei der Pax-Bank e.G.
IBAN: DE84 3706 0193 6008 8880 68
BIC: GENODED1PAX

Mehr erfahren

Friedrich Spee-Preis

Der nach dem Jesuiten Friedrich Spee SJ benannte Preis für Zivilcourage und außerordentliches Engagement, wird jährlich für Menschen verliehen, die eintreten für Glaube und Gerechtigkeit.

Newsletter

Unser Newsletter informiert Sie über aktuelle Veranstaltungen, gibt spirituelle Impulse und schreibt von Dingen, die uns berühren und beschäftigen. Er erscheint mehrmals im Jahr. Hier können Sie ihn abonnieren.

    Ihr Name:

    Ihre E-Mail-Adresse: