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Frohe Ostern 2026

“Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschieden.” (Lukas 24, 34)

Die beiden (Gebäude)Fotos in diesem Beitrag sind Aufnahmen von der Grabeskirche in Jerusalem. Nach ältester christlicher Überlieferung, seit der Antike, werden hier die Orte des Todes (Golgotha) und der Auferstehung (das leere Grab) Jesu verehrt. Unter dem römischen Kaiser Konstantin dem Großen wurde die Stätte um 325 n. Chr. identifiziert und eine monumentale Kirche darüber errichtet. Die offizielle Verehrung der Ereignisse von Tod und Auferstehung Jesu an diesem konkreten Ort in Jerusalem lässt sich also seit dem bereits belegen. Die faktische Tradition der Verehrung dieser Stätte liegt jedoch weit vor dem Jahr 325.

Seit den biblischen Berichten der leibhaftigen Erfahrung des Auferstandenen durch die ihm nahestehenden Frauen, wohl irgendwo im heutigen Jerusalem – vielleicht ja tatsächlich an dem Ort, wo sich heute die Grabeskirche erhebt – wirkt dieser Glaube bis hinein in unsere Tage. Für uns Christen sind die drei österlichen Tage vom Leiden, dem Tod und der Auferstehung Jesu das zentrale Ereignis und sie bilden, gipfelnd mit dem heutigen Ostertag, die höchsten Festtage eines Kirchenjahres. Vom Ereignis des Todes und der Auferstehung erst lässt sich das Leben, Wirken und Handeln Jesu verstehen und deuten.

Fürchte dich nicht! Oder: Shalom, Frieden mit euch! Dies sind die ersten Worte, die Jesus als der Auferstandene seinen Jüngerinnen und Jüngern zuruft. Möge diese Osterbotschaft: Die Überwindung der letzten Grenze des Todes und ein angstfreier Frieden gerade in unseren Tagen wirkmächtig sein , dass das diesjährige Osterfest Freiheit, Befreiung und echten Frieden in Versöhnung bringen möge. In diesem Sinne von Ganzem Herzen:

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