
Eltern, Schule und der Jesuitenorden als Schulträger haben das gemeinsame Anliegen, das Canisius-Kolleg in seiner besonderen Prägung als Jesuitenkolleg ständig weiterzuentwickeln, pädagogisch, wie auch baulich und dazu ökonomisch sowie strukturell zu sichern. Das freiwillige Bauschulgeld ist dafür gedacht, regelmäßig und zeitnah zu erneuern und auch mittel- bis langfristig zu bewahren und zu verbessern, was und von Bedeutung ist.
Schule in freier Trägerschaft
Das deutsche Grundgesetz garantiert die Möglichkeit von Privatschulen. Die Umsetzung dieses Rechts und die finanzielle Unterstützung liegen bei den Bundesländern. Dennoch geht der Staat davon aus, dass die freien Schulen einen erheblichen Teil ihrer Kosten selbst decken. So bezuschusst das Land Berlin lediglich einen Teil der Personalkosten (ohne Sozialarbeit, ohne Schulseelsorge, ohne Schulpsychologie, ohne IT-Administration, ohne Reinigungskräfte). Auch der Erhalt und die Weiterentwicklung der Bausubstanz bleiben dem Träger überlassen. Für eine katholische Ordensschule der Jesuiten (im Übrigen das einzige Gymnasium in Trägerschaft einer katholischen Ordensgemeinschaft im gesamten Bereich der Bundesländer im Osten Deutschlands), wie das Canisius-Kolleg gilt zudem, dass ihr keine Mittel aus der Kirchensteuer zur Verfügung gestellt werden. Das reguläre monatliche Schulgeld bleibt auch weiterhin ein Beitrag ausschließlich zu den Personalkosten des Canisius-Kollegs.
Die ökonomische Basis zur Weiterentwicklung erweitern
Der Besuch des Canisius-Kolleg mit seinem besonderen Profil und den verschiedenen Einrichtungen, ist (leider, lieber wäre uns, wir könnten Schule anbieten, ohne Schulgeld zu erheben) an das reguläre Schulgeld gebunden; das Schulgesetz des Landes Berlin macht dies erforderlich. Dies aber geht nur solidarisch, denn kein Kind wird aus finanziellen Gründen vom Besuch des Canisius-Kollegs ausgeschlossen. Das ist Anliegen des Jesuitenordens und stellt auch hierzu Mittel in erheblichem Umfang bereit.
Der Träger investiert auch weiterhin erheblich, um den baulichen Erfordernissen des CK gerecht zu werden und um diese ständig im Sinne der Schülerinnen und Schüler und im Sinne unserer Idee der ignatianischen Pädagogik der Jesuitenschulen weiterzuentwickeln.
Lern- und Bildungsinseln – für ein “Mehr” (magis) an Bildung
Gegenwärtig geht es in der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Canisius-Kollegs um umfangreiche Maßnahmen innerhalb der Gebäude bis Ende 2027/2028 in einem Kostenvolumen von 4,8 Mio. EUR. Neben umfangreichen und kostenintensiven Instandhaltungsmaßnahmen und notwendigen Investitionen , wollen wir im Kern für die Schülerinnen und Schüler “Lern- und Bildungsinseln” errichten. Das freiwillige Bauschulgeld fördert neben den anderen Maßnahmen im Kern ganz unmittelbar dieses Projekt mit einem direkten pädagogischen Nutzen für die Kinder und Jugendlichen haben wird. Eine visuelle Darstellung unserer baulichen Vorhaben wird (auch auf unserer Website) folgen, sobald diese uns vorliegt.
Die „Lern- und Bildungsinseln“ sollen vornehmlich in ausgewählten Bereichen des Westflügels („Neubau“ ) und im „Krupphaus“ („Altbau“) eingerichtet werden. Diese Bereiche verstehen sich im und dienen dem Gesamt einer leistungsorientierten pädagogischen Schulentwicklung des Jesuitenkollegs. Es bedarf des Raumes / der Räume für ein eher „inputorientiertes“ Unterrichten innerhalb der Lerngruppe (Klassenraum/Kursraum). Gleichzeitig bedarf es zur Maximierung des persönlichen Bildungsnutzens des Raumes für das Selbstlernen und/oder das Lernen in Untergruppen (in denen die Lehrkraft eher begleitende und unterstützende Funktion übernehmen soll). Es ist schon jetzt erforderlich und wird es immer häufiger sein, Räume zum stillen Selbstlernen und / oder des konzentrierten Lernens in kleineren Gruppen zu ermöglichen; insbesondere auch im Einzelformat sollen in etwa Schnelllerner oder außergewöhnlich Begabte die Gelegenheit der Vertiefung erhalten. Diese baulichen Interventionen sind also als eine „Lern- / Bildungsraumverdichtung“ im Sinne der bestmöglichen Nutzung des zur Verfügung stehenden Raumes zu verstehen.
(Auch*) hierbei können Sie uns unterstützen
Alle Familien, auch ehemalige Schülerinnen und Schüler und ehem. Lehrkräfte, auch Wohltäterinnen und Wohltäter des Kollegs bitten wir, uns in diesem Vorhaben zu unterstützen durch einen freiwilligen monatlichen Beitrag in Form einer „Spende Bauschulgeld“; unser Vorschlag: 130 EUR für das erste Kind, 110 EUR für das zweite Kind, 90 EUR für das dritte und 70 EUR für das vierte Kind. (Wichtig: Die Beteiligung an den baulichen (und damit die Pädagogik unterstützenden) Maßnahmen durch die Spende Bauschulgeld erfolgt auf rein freiwilliger Basis und unterliegt – ob Sie sich überhaupt beteiligen oder in welcher Höhe – in Gänze in Ihrem eigenen Ermessen.)
SEPA-Mandat (Lastschrifteinzug) herunterladen und dann am PC ausfüllen und ausschließlich an senden; andernfalls können wir den Vorgang nicht mehr diskret halten.
Da es sich bei dieser Zuwendung um eine freiwillige Spende handelt und der Schulbesuch der Kinder nicht an diese gebunden ist, kann dies vom Canisius-Kolleg als Spende bescheinigt werden.
Dieser Elternbeitrag dient unmittelbar dem Erhalt und der Weiterentwicklung der Ausstattung und der Bausubstanz . Wie in allen finanziellen Belangen sichern wir eine verlässliche Diskretion unsererseits zu. Der schulische Bereich erhält von Seiten des Rektors oder der Verwaltung keine Kenntnis darüber ob, von wem oder in welcher Höhe eine Beteiligung erfolgt ist. Darüber hinaus werden wir Sie über die konkreten Maßnahmen und die weitere Entwicklung detaillierter informieren und regelmäßig auf dem Laufenden halten.
Abgesehen davon, dass „Schule im Allgemeinen“ permanent Mehrbedarf an Raum deklariert, hat ein räumlicher Hinzugewinn im Gesamt des Canisius-Kollegs den Effekt einer räumlichen (und damit auch schulplanerischen) Entlastung, was die erforderliche Vielfalt pädagogischer Formate und pädagogischen Handelns erweitert.
*”auch”, weil diese Unterstützung z.B. auch in Form der Unterstützung des Soliarfonds z.B. für Schulplatzstipendien möglich ist)
Perspektivische Überlegungen
Während der Planungsphase zur Komplettsanierung des Westflügels wurde bereits weit vor Beginn der Sanierungsmaßnahme so geplant und dann ab Juli 2019 auch ausgeführt, dass eine Aufstockung des Westflügels um ein Gebäudestockwerk möglich ist. Und dies unabhängig von der Eröffnung der Pedro-Arrupe Schule in 2019.
Die Überlegungen gehen in die Richtung, dass perspektivisch durch eine Aufstockung des Westflügels Raum gewonnen wird. Sollte hierzu die Entscheidung getroffen werden, wäre die Einleitung der baulichen Maßnahmen ab 2028/2029 sinnvoll. Das konservativ geschätzte Kostenvolumen hierzu beträgt gegenwärtig ca. 11,2 Mio. EUR.
Mit Hinzugewinn räumlicher Kapazitäten, können die schulischen Zuordnungen neu und sinnvoll systematisiert werden . Die Westflügelaufstockung wird dann den Effekt nach sich ziehen können, z.B. die naturwissenschaftlichen Fachbereiche in diesem Komplex als ein “Zentrum Naturwissenschaften” fokussieren zu können. Ein fachungebundener multifunktioneller Räumekomplex, der den Erfordernissen zeitgemäßer Pädagogik entspricht, könnte darüber hinaus im dann neu gewonnen Obergeschoss Westflügel realisiert werden.
Zudem könnte dann die schulräumliche Zuordnungen Gymnasium und ISS-Pedro-Arrupe neu und sinnvoll systematisiert werden. Dies alles gilt unabhängig von den demografischen Entwicklungen der Schülerzahlen.
Würdigung der Wohltätigen
Die Bauschulgeld-Spendenden werden in einer eigenen Liste der Förderer und Unterstützer geführt, die – deren ausdrückliche Zustimmung vorausgesetzt – in besonderer Weise Erwähnung finden sollen. Gegenwärtig denken wir an eine “Unterstützerwand”, auf der schlicht die Namen der Spendenden eingelassen werden könnten.Accordion content.
Canisius-Kolleg auf einen Blick

Im Herzen Berlins

931 junge Menschen
(Gymnasium 831; Integrierte Sekundarschule 100) – 60 Nationalitäten, 41 Muttersprachen.

Offenes Ganztagsangebot








