27. + 28. Mai 2018

Der Beginn…

Der Tag begann unmenschlich früh: Um 04:30 Uhr mussten wir bereits am Flughafen Tegel sein. Nach ein paar kleineren Verzögerungen und Missverständnissen hinsichtlich des Start-Flughafens, konnten wir aber alle gemeinsam und vollständig starten.

Ankunft in Prizren:

Trotz der Müdigkeit waren wir alle innerlich aufgeregt wegen der zu erwartenden Abenteuer, und glücklich wegen des guten Wetters.

Schon auf unserer Busfahrt vom Flughafen waren wir alle beim Rausschauen, über die Bauruinen verwundert – ja erschüttert. Viele Straßen mit unfertigen Häusern säumten das Bild.

 

 

Nach Ankunft gingen einige von uns Richtung Prizren und erkundeten die kleinen günstigen Läden auf dem Weg und tranken den süßesten Kaffee, den wir je getrunken haben. Nachmittags erwartete uns in Tranzit, in dem Dorf der Ashkali, ein offener Empfang, mit einem bereits kleinen Einblick in die sehr einfache, ärmliche Wohnsituation.

Die Ashkali Kinder zeigten uns eines ihrer Stücke. Anschließend spielte Anna Gitarre und sang.

Die Herzlichkeit in Tranzit zeigte sich auch in der Hinsicht, dass vor allem die kleinen Kinder Körperkontakt suchten. Das war anfangs nicht immer ganz einfach, da es ungewohnt war.

 

Dann lernten wir Frater Moritz Kuhlmann SJ kennen, welcher die Idee für das Engagement im Tranzit, mit Unterstützung des Loyola Gymnasiums, hatte. Das Internat liegt am nördlichsten Rand von Prizren. Es besticht durch ein großzügiges Gelände mit auffallend schönen Grünflächen und tollen Sportanlagen. Auf dem Fußballplatz spielten einige von uns am Nachmittag Fußball mit Loyola-Schülern.

 

Bericht von Therese und Theo

 

 

28. Mai 2018

 

Der Tag begann…

mit einem Besuch in der Innenstadt, mit Führung durch einen ehemaligen Schüler des Loyola-Gymnasiums und dem Betreten einer Moschee, wo ich mir einen Rock überziehen musste, um die Beine komplett zu bedecken. Wir alle waren ziemlich überrascht wegen der vielen Menschen in der Stadt, darunter auch einige Touristen, da wir eher ein kleineres, unbelebtes Dorf erwartet hatten. 

Am Nachmittag besuchten wir das Loyola Gymnasium vor den Toren von Prizren. Es wirkt, als hätte hier alles an Natur ihren Zufluchtsort gefunden, was den zahlreichen unfertigen Bauten weichen musste. Kräftig grüner Rasen umgeben von Palmen, Obstbäumen und Blumenbeeten. Um all diese Pflanzen mit Wasser zu versorgen befanden sich unzählige Wassersprenger zwischen den Internats- und Schulgebäuden, gefühlsmäßig gab es hier durchaus Ähnlichkeiten zu einem Gewächshaus im Botanischen Garten.

 

 

Nach dem ziemlich guten Mittagessen am Gymnasium kamen die Ashkali zu uns nach Loyola und es standen gruppenweise Proben an. In meiner Gruppe verlief alles – trotz Sprachbarriere – ziemlich produktiv, doch andere hatten Probleme, weswegen die Stimmung abends im Abschlusskreis recht unterschiedlich war.

 Therese & Carl

 

 

 

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