ENGAGIERT, SOZIAL & INNOVATIV

Die Schulen in Freier Trägerschaft engagieren sich mit viel Herzblut für gute Bildung: Dieses Engagement gilt natürlich erst einmal primär jedem Schulkind, das uns anvertraut ist. Anders als staatliche Schulen gibt es für uns Freie Träger keine andere Möglichkeit, Schülerinnen und Schüler zu gewinnen, als durch gute Bildung für uns zu werben. Unsere Schulen leben ausschließlich vom Vertrauen der Eltern und jungen Menschen, die sich für sie entscheiden. Hier finden Sie einen Auszug aus der Broschüre und die Broschüre als PDF.

“Schule für alle” war die protestantische Devise, die zur Einführung der Schulpflicht führte. Sie formuliert den Anspruch an ein ganzes Bildungssystem, dass keiner der uns anvertrauten jungen Menschen verloren gehen darf. Ein Blick in die Tradition, die Profile und das Selbstverständnis der Freien Träger zeigt, dass die meisten von ihnen und ganz sicher die hier abgebildeten Schulen genau deshalb entstanden sind, weil sie aus ihrem Verständnis heraus ihren Beitrag dazu leisten wollen. Die Tatsache, wie viele Freie Träger es für selbstverständlich erachteten, sich schnell und unbürokratisch an der Bewältigung der Beschulung von Flüchtlingen zu beteiligen wie auch die konstruktive Zusammenarbeit von Freien Trägern und Schulverwaltung zeigen, wo hier Potentiale auch für andere Gebiete liegen.

Freie Schulen setzen sich für mehr Gerechtigkeit innovativ und engagiert ein mit eigenen Schwerpunkten je nach Schulprofil sowie Stärken und Schwächen der pädagogischen Konzepte. Diese Broschüre gibt Ihnen einen kleinen, exemplarischen Einblick.

Natürlich gehört zum Thema Bildungsgerechtigkeit die Frage der Zugänglichkeit: So wollen wir in der folgenden Broschüre exemplarische Einblicke geben, wie wir unsere Schulen zugänglich und attraktiv für jene Schüler*innen gestalten, die gesellschaftlich unsere besondere Fürsorge verdienen. Die Frage des Schulgeldes ist dabei eine, aber eben nur eine Facette.

Denn der Beitrag der Bildung zu einer gerechten Gesellschaft besteht nicht nur in der Herstellung von Chancengerechtigkeit in der Bildung, sondern eben auch in der Formulierung und Umsetzung ambitionierter pädagogischer Profile der Erziehung zu Engagement und Gerechtigkeit. Wie wir das tun und welche pädagogischen Schwerpunkte wir dementsprechend setzen, auch dazu sollen Sie in dieser Veröffentlichung Einblicke erhalten. Und es gibt Früchte! Für christliche Schulen, für die das untersucht ist, gilt z.B., dass eine größere Anzahl von Alumni in Relation zur Alterskohorte sich später im sozialpolitischen Bereich engagiert.

Liebe Leserinnen und Leser, es geht uns nicht um eine “Leistungsschau”. Wir legen auch unsere Fragen, die offenen Wunden und die Wachstumsbereiche offen: Dass es uns im Bildungssystem bis heute nicht gelingt, Bildung für alle zu realisieren, ist ein Stachel, auch für uns. Denn auch wir entwickeln uns und müssen lernen. Aber mehr Gerechtigkeit für alle kann es nur durch ein Engagement aller für mehr Gerechtigkeit geben, also durch mehr – und nicht weniger – zivilgesellschaftliches Engagement, gerade auch in der Bildung. Dies aber wiederum kann es nur geben, wenn die staatlichen Stellen das Engagement und die Innovationen von Freien Trägern bejahen, ermutigen und durch stabile Rahmenbedingungen begleiten. Denn auch Innovation entsteht durch mehr und nicht durch weniger Vielfalt. Diese Vielfalt muss gewollt und dann auch finanziert sein, ohne staatliche und freie Träger gegeneinander auszuspielen. Denn, nochmals, am Ende kann es mehr Gerechtigkeit für alle nur durch ein Engagement aller für mehr Gerechtigkeit geben.

Broschüre Freie Schulen Berlin

 

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Der nach dem Jesuiten Friedrich Spee SJ benannte Preis für Zivilcourage und außerordentliches Engagement, wird jährlich für Menschen verliehen, die eintreten für Glaube und Gerechtigkeit.

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