Der Fachbereich Latein

„Salve! – Herzlich willkommen!“

Latein spielt an einem altsprachlich orientierten, grundständigen Gymnasium wie dem Canisius-Kolleg natürlich eine besondere Rolle. Nach Frühenglisch ist es die alte ’Erste Fremdsprache’, die von allen Schülerinnen und Schülern verbindlich von der 5. bis zur 10. Klasse gelernt wird; wer möchte, kann natürlich auch bis zum Abitur weiter voranschreiten und die Schönheit der lateinischen Literatur nicht nur andeutungsweise, sondern schon recht intensiv kennen und schätzen lernen.

Die Fachschaft Latein besteht aus 11 Kolleginnen und Kollegen.

 

Stundentafel

Klassenstufe

5

6 7 8 9 10 11

12

Wochenstundenzahl

5

4 4 4 3 3 3/5

3/5

 

Lehrwerk: VIVA

Der Sprachunterricht wird an unserer Schule seit einigen Jahren mit dem Lehrwerk VIVA bestritten, das in drei Bänden von den ersten Schritten zur ’Lektürereife’ führt. In allen drei Bänden wird in thematisch gegliederten Lektionen schrittweise die Grammatik eingeführt, wiederholt und vertieft und das grundlegende Vokabular vorgestellt. Dabei ergänzen Einleitungssätze und Übungen den eigentlichen Lektionstext; im ersten Band gibt es auch die Möglichkeit, anhand von deutschen Texten, die ins Lateinische übersetzt werden können, die Grammatikkenntnisse zu vertiefen – dies ist allerdings vom Rahmenplan nicht mehr vorgesehen und wegen der reduzierten Zahl der Fachstunden nicht mehr obligatorisch.

 

Was der Lateinunterricht vermittelt

Wie bei allen fremdsprachlichen Fächern lässt sich auch der Lateinunterricht in zwei Phasen einteilen, nämlich in die Lehrbuchphase (5. – 8. Klasse), in der grundlegende Vokabeln und Grammatik gelernt werden, und in die Lektürephase (ab Ende 8. bzw. 9. Klasse), in der lateinische Originallektüre gelesen wird, wobei Grammatik- und Vokabelkenntnisse natürlich vertieft werden, aber die literarischen und stilistischen, kulturgeschichtlichen und philosophischen Fragen mit fortschreitender Dauer mehr und mehr in den Vordergrund rücken.

Die Kernkompetenz, die im Unterricht erworben werden soll, ist die Fähigkeit zur Übersetzung lateinischer Texte ins Deutsche. Der thematische Aufbau der aus mehreren Lektionen bestehenden Einheiten zu Themen wie ’Im alten Rom’, ’Pompeji’, ’Griechische Mythen’, ’Römische Kulturleistungen’ und vielen anderen mehr, ermöglicht zudem eine intensivere Betrachtung verschiedener Aspekte der (griechisch-)römischen Kultur, deren Wirkung auch heute nicht nur in den (v. a. romanischen) Sprachen, sondern in zahlreichen Bereichen der Kunst und Kultur festzustellen ist. Den Schülern werden so auch die Grundlagen der humanistischen Bildung vermittelt.

Die Organisation des Lektüreunterrichts ist zur Zeit im Wandel: Traditionell gab es die ’Autorenlektüre’; dies bedeutet, dass etwa für ein halbes Jahr Schriften eines Autors im Zentrum des Interesses standen, dessen stilistische Besonderheiten dadurch ziemlich eingehend betrachtet werden konnten. Das für die Zukunft ausschlaggebende Prinzip wird die ’Thematische Lektüre’ sein; dies bedeutet, dass bestimmte Literaturgattungen und Themen intensiver betrachtet werden, zum Beispiel ’Geschichte und Staatswesen’, ’Philosophie’ und ’Dichtung’, in den Semestern vor dem Abitur, davor Einzelthemen aus den Bereichen ’Gesellschaft und Kultur’, zum Beispiel ’Frauen in Rom’ oder ’Sklaverei in der Antike’.

(s. Schulinternes Curriculum für VI bis UII auf der Grundlage von VIVA)

Weitere Informationen zum Lateinunterricht finden Sie hier.

 

Regelmäßige Projekte, Veranstaltungen, Teilnahme an Wettbewerben

  • Museums- und Ausstellungsbesuche in den Museen auf der Museumsinsel
  • Lebendige Antike
  • Bundeswettbewerb Alte Sprachen
  • Schülergesellschaft für Altertumswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Cicero-Wettbewerb in Arpino (Italien)
  • Horaz-Wettbewerb in Venosa (Italien)

 

Kontakte / Partner / Zusammenarbeit

  • Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Klassische Philologie

Es besteht ein Kooperationsvertrag zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin und dem Canisius-Kolleg:

„Mit diesem Vertrag bekunden die Vertragspartner ihren Willen zur Festigung und zum systematischen Ausbau der Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Klassische Philologie der Universität und dem Canisius-Kolleg mit dem Ziel, die Qualität der Lehramtsausbildung in den Fächern Latein und Griechisch zu steigern, den Schülerinnen und Schülern des Canisius-Kollegs Einblick in universitäre Strukturen und Arbeitsformen zu ermöglichen, den Schülerinnen und Schülern des Canisius-Kollegs individuelle Unterstützung durch Studierende zukommen zu lassen, Lehrerinnen und Lehrern durch die Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität Impulse für ihren Unterricht zu geben.

Die Universität und die Schule entwickeln gemeinsame Projekte, die sowohl in der Schule als auch in der Universität durchgeführt werden. Durch diese Vereinbarung vertiefen die Universität und das Canisius-Kolleg die Zusammenarbeit und bekunden ihre Partnerschaft.

Der Vertrag soll als Ausgangsbasis zur Entwicklung weiterer Zusammenarbeitsformen dienen.“ (Präambel des Kooperationsvertrags).

Spenden

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